Empfehlungen

„Lernen mit Lilli“

Schulbuchreihe und Leitfäden für den Unterricht

Radigk, W. (1998): Kognitive Entwicklung und zerebrale Dysfunktion. Dortmund: Verlag Modernes Lernen.

Klappentext:
Bereits vor 20 Jahren stellte der Autor in seinem Buch zum Thema Lesenlernen den Aufbau unserer Kommunikationssysteme dar. Die weitere Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Neurophysiologie und die Untersuchung der Abhängigkeit von Kommunikation und Lernen zeigte, dass zwischen Kommunikation und Denken gesetzmäßige Beziehungen bestehen. Die Forschung setzt hier eine umfangreiche wissenschaftliche Ausbildung voraus. Prof. Dr. Werner Radigk studierte Pädagogik, Psychologie, Neurophysiologie und Kybernetik an der Humboldt-Universität in Berlin, der Pädagogischen Hochschule, der Medizinischen Hochschule und der Technischen Universität Hannover. Fast zwei Jahrzehnte war er als Lehrer, Schulleiter und Ausbildungsleiter an Regel- und Sonderschulen tätig, bis er sich ab 1975 der Erforschung und Entwicklung praxisgerechter Modelle und Materialien für den Aufbau kognitiver Entwicklung bei Behinderten widmete. Das führte zu einer Auseinandersetzung mit den materiellen Grundlagen und Bedingungen der Entwicklung und dem Vergleich der Kommunikation bei geistiger Behinderung, Lernbehinderung oder Sinnesminderung. Gerade hier ließen sich die Ergebnisse der allgemeinen Entwicklungsforschung auf den Prüfstand bringen. Das Ergebnis ist im vorliegenden Buch dokumentiert.
Der Autor gehört zu den bekanntesten deutschen Sonderpädagogen. Seine zahlreichen Publikationen beschränken sich nicht auf den theoretischen Bereich. Er versuchte auch mit den verschiedensten Mediensystemen oder Unterrichtsmaterialien, die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung der didaktischen Praxis zu erschließen. In der Zusammenarbeit mit Universitäten des Auslandes wurden seine Forschungsergebnisse in deren Sprach- und Kulturuntersuchungen übernommen. Auch die in diesen Projekten gewonnenen Ergebnisse gingen in das vorliegende Werk ein. [...]

DeGrandpre, R. (2010): Die Ritalin-Gesellschaft: ADS: Eine Generation wird krankgeschrieben. Weinheim und Basel: Beltz Taschenbuch.

Klappentext:
Richard DeGrandpre ziegt auf, wie der Beschleunigungswahn in unserer Gesellschaft und eine ständige Zunahme von Sinnesreizen das Bewusstsein unserer Kinder und ihre emotionale und geistliche Befindlichkeit verändern. Und er schreibt darüber, welchen Preis die jüngere Generation hierfür bezahlen muss – mit der Einnahme von Stimulanzen wie Ritalin und einer „Krankheit“, die genau in dieses Bild passt: AD(H)S.

Ayres, A.(2002): Bausteine der kindlichen Entwicklung. Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes. Berlin: Springer, 2002.

Klappentext:
Jean Ayres’ Therapiekonzept für die Behandlung von Kindern mit unterschiedlichsten Entwicklungsstörungen wird seit Jahrzehnten mit Erfolg eingesetzt. Das 1984 erstmals in deutscher Sprache herausgegebene Buch kann inzwischen als Standardwerk bezeichnet werden und hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Der Erfolg des Buches liegt in dem schlüssigen Therapiekonzept und in der allgemeinverständlichen, von unnötigem Fachvokabular freien Sprache, die Eltern und Therapeuten gleichermaßen erreicht.
Die Psychologin und Beschäftigungstherapeutin erklärt wissenschaftlich fundiert die Grundlagen der sog. „sensorischen Integration“: Dieses Ordnen und Verarbeiten von Sinneseindrücken ist ein entscheidender Faktor für kindliche Entwicklung, und eine Vielfalt von Symptomen kann auf Störungen der sensorischen Integration zurückgeführt werden. Die Therapie setzt demzufolge auch hier an und kann fast spielerisch durchgeführt werden. Das Buch ist für alle Berufsgruppen von Bedeutung, die lernbehinderte, verhaltensgestörte oder hirngeschädigte Kinder pädagogisch und therapeutisch betreuen. Es richtet sich aber ebenso auch an Eltern und Familienangehörige.

Winterhoff M. (2013): SOS Kinderseele: Was die emotionale und soziale Entwicklung unserer Kinder gefährdet und was wir dagegen tun können. Auflage. München: C. Bertelsmann Verlag.

Klappentext:
„Wenn wir eine Gesellschaft von Narzissten sowie beziehungsunfähigen und lustorientierten Egoisten wollen, sind wir auf dem besten Weg dorthin.“
Bestsellerautor Michael Winterhoff diagnostiziert den Verlust emotionaler und sozialer Intelligenz bei einem großen Teil unserer Heranwachsenden und warnt vor absehbaren dramatischen Folgen: Familienstrukturen werden auseinanderbrechen, die sozialen Sicherungssysteme ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können, Gewaltdelikte zunehmen.
„SOS Kinderseele“ analysiert die Gründe für diese Entwicklung und zeigt konkrete Lösungswege auf. Winterhoffs Hauptforderung lautet: Wir alle – Politiker, Eltern, Pädagogen in Kindergärten und Schulen – müssen dafür sorgen, dass die Psyche unserer Kinder sich ihrem Alter gemäß entwickeln und reifen kann. Dann können Kinder und Jugendliche zu verantwortungsvollen Erwachsenen heranwachsen, die über Empathie, soziales Gewissen und ein positives Arbeitsethos verfügen und dadurch zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft beitragen.

Manfred Spitzer (2012): Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. München: Droemer Verlag.

Klappentext:
Wir klicken uns das Gehirn weg
Ohne Computer, Smartphone und Internet geht heute gar nichts. Das birgt immense Gefahren, denn bei intensiver Nutzung baut unser Gehirn ab. Kinder und Jugendliche verbringen mit digitalen Medien mehr als doppelt so viel Zeit wie in der Schule. Die Folgen sind Sprach- und Lernstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Stress, Depressionen und zunehmende Gewaltbereitschaft.
Der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung auf. Ganz entschieden fordert er von Eltern, den digitalen Zeitvertreib ihrer Kinder zu begrenzen, um sie nicht in die digitale Demenz abdriften zu lassen.
Die Grundlagen unserer Gesellschaft sind in Gefahr.

Von Cube, F. (1997): Lust an Leistung. Die Naturgesetzte der Führung. München: Piper Verlag.

Klappentext:
Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, kann auf Dauer Gutes leisten. Der Verhaltensbiologe Felix von Cube deckt die Bedingungen auf, unter denen Lust an Leistung entsteht. Er entwickelt aus diesen Erkenntnissen Naturgesetze der Führung und zeigt, wie deren Anwendung unsere Arbeitswelt zugleich humaner und leistungsfähiger macht.

Von Cube, F. (1999): Fordern statt Verwöhnen. Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in Erziehung. München: Piper Verlag.

Klappentext:
Aktivität statt Apathie. Abenteuer statt Langeweile. Der Mensch strebte schon immer nach Verwöhnung, nach Lust ohne Anstrengung. Technik, Wohlstand, Freizeitkonsum machen dies heute möglich. Aggressive Langeweile, Gewalt, Drogenkonsum sind die Folgen. Wir zerstören die Umwelt und uns selbst. Einen Ausweg weist diese vielbeachtete Buch, das die Erkenntnisse der Verhaltensbiologe auf die Erziehung anwendet.

Breuer, H.;Weuffen,M.(2006): Lernschwierigkeiten am Schulanfang- Lautsprachliche Lernvoraussetzungen und Schulerfolg: Eine Anleitung zur Einschätzung und Förderung lautsprachlicher Lernvoraussetzungen. Weinheim und Basel: Beltz Taschenbuch.

Klappentext:
Schulisches Lernen ist sprachliches Lernen – besonders im Anfangsunterricht. In diesem Buch stehen zwei Aspekte der Sprache des Vorschulkindes und des Schulanfängers im Mittelpunkt: Das Wahrnehmen von Sprache und lautsprachliche Grundfertigkeiten, Das Wissens- und Kommunikationspotenzial eines Kindes, seine intellektuellen Fähigkeiten und seine soziale Kompetenz sind in diesen sprachlichen Grundlagen verwurzelt. Von ihnen hängt der Erfolg beim Lernen im Anfangsunterricht, besonders beim Lesen- und Schreibenlernen, maßgeblich ab. Helmut Breuer und Maria Wueffen haben in jahrzenterlanger praktischer Arbeit ein Material entwickelt, das es ermöglicht, den Entwicklungsstand eines Kindes genau zu überprüfen und daraus individuelle Fördermaßnahmen abzuleiten. Ein bewährtes Praxisbuch für ErzieherInnen, LehrerInnen und TherapeutInnen.

Spitzer, M. (2007): Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Heidelberg: Spektrum.

Klappentext:
Wir träumen vom Nürnberger Trichter, der uns Lernen ohne Mühe verheißt, uns alles eintrichtert, was wir hören. Aber es gibt diesen Trichter nicht. Wir brauchen ihn auch nicht, denn unser Gehirn lern immer, ob wir wollen oder nicht. Es kann gar nicht anders! Das Gehirn des Menschen ist zum Lernen geschaffen. – Warum macht uns dann das Lernen manchmal so große Probleme? Kinder lernen alle 90 Minuten eine Wort; wir alle erinnern uns an den Nachmittag des 11. September. Vokabeln „pauken“ oder Klavierspielen lernen ist dagegen mühsam. Manchmal lernen wir also sehr rasch und manchmal sehr langsam. Warum? Gibt es denn so etwas wie eine Gebrauchsanleitung zur Lernmaschine in unserem Kopf?

Hattie, J. (2013): Lernen sichtbar machen: Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von „Visible Learning“. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Klappentext:
„Visible Learning“, so der Titel der von John Hattie bei Routledge veröffentlichten Originalausgabe, enthält eine Synthese von über 800 Meta-Analysen, die auf über 50 000 Studien mit ca. 250 Millionen Lernenden zurückgreifen. John Hattie extrahiert 138 Faktoren, die in unterschiedlicher Stärke mit den Lernleistungen interagieren. Er beschreibt diese detailliert und zieht Schlüsse für die Gestaltung von Schule und Unterricht. Um diesen Meilenstein der internationalen Bildungsforschung einem breiten Publikum zugänglich zu machen, haben Wolfgang Beywl und Klaus Zierer in Zusammenarbeit mit John Hattie eine deutschsprachige Ausgabe besorgt. [...]
Das vorliegende Buch richtet sich an Studierende der Pädagogik, an Lehrpersonen und Schulleitende, an Bildungsforscher und Bildungspolitiker sowie an alle, die sich für die Erfolgsbedingungen von Bildung und Erziehung in schulischen Kontexten interessieren.

Hattie, J. (2014): Visible learning for teachers. Maximizing Impact on learning. New York: Routledge.

Klappentext:
John Hattie’s ground-breaking book Visible Learning synthesized the results of more than 15 years’ research involving millions of students and represented the biggest ever collection of evidence-based research into what actually works in schools to improve learning.
Visible Learning for Teachers takes the next step and brings those ground-breaking concepts to a completely new audience. Written for students, pre-service and in-service teachers, it explain how to apply the principles from Visible Learning to any classroom anywhere in the world. The author offers concise and user-friendly summaries oft he most successful interventions and offers practical step-by-step guidance tot he successful implementation of visible learning and visible teaching in the classroom. [...]

Bueb, B. (2008): Lob der Disziplin: Eine Streitschrift. Berlin: Ullstein.

Klappentext:
Der Auslöser einer nationalen Erziehungsdebatte: Dreißig Jahre lang hat Bernhard Bueb die Eliteschule Schloss Salem geleitet. Der renommierte Pädagoge gilt als einer der bekanntesten Kritiker des deutschen Erziehungswesens. In Lob der Disziplin hat er seine provokanten Thesen erstmals zusammengestellt. Ein richtungsweisendes und engagiertes Plädoyer für eine Erziehung zu mehr Selbstdisziplin und Verantwortung.

Dostal, K.(2003): Deutsch richtig: Wort,- Satz- und Textgrammatik verständlich dargestellt. Nach der neuen Rechtschreibung. Wien: Verlag Leitner.

Klappentext:
Eine allgemein verständliche Grammatik der deutschen Sprache, mit Hinweisen auf den richtigen Sprachgebrauch. Neben der traditionellen Wort- und Sprachgrammatik wird vor allem auch die Textgrammatik in ihren Grundzügen dargestellt. Ein Lehr- und Nachschlagwerk für jeden, der sich um den richtigen Sprachgebrauch bemüht.

Dehaene, S. (2012): Lesen: Die größte Erfindung der Menschheit und was dabei in unseren Köpfen passiert. München: Albrecht Knaus Verlag.

Klappentext:
Wie geht Lesen? Wie funktioniert die Verbindung von Auge und Geist, die gedruckte Zeichen in Bedeutung verwandelt und Gedanken begründet? Eine spannende Expedition vom Alphabet im Affengehirn bis zur Entstehung des Denkens in unseren Köpfen.

Wiese, R. (2010): Phonetik und Phonologie. Paderborn: Wilhelm Fink.

Klappentext:
Das Buch vermittelt gut verständlich grundlegende Kenntnisse über die Lautseite der deutschen Sprache, wie sie in Einführungskursen zur Sprachwissenschaft und zu den Grundlagen der Phonetik und Phonologie behandelt werden. Ziel des Bandes ist es, wesentliche Fragestellungen und Ergebnisse der modernen Lautforschung darzustellen. Der Bogen der Darstellung spannt sich dabei von Phonetik und Phonemsystem des Deutschen über die Themen Silbe, Akzent und Intonation bis hin zur Lautalternationen und Prozessen des Lautwandels.

Spitzer, M. (2010): Medizin für die Bildung: Ein Weg aus der Krise. Heidelberg: Spektrum.

Klappentext:
Was kann die Bildung von der Medizin lernen? – Sehr viel! So die überraschende Antwort dieses Buches. Denn es gibt für die Bildung ebenso einen Weg aus der Krise wie für den entzündeten Blinddarm: indem man die richtigen Diagnosen stellt und die richtigen Therapien sorgfältig erforscht. Damit unsere Kinder gut durch die Schule kommen, sollten wir nicht auf politische Reformen hoffen, sondern auf das Wissen über Lernen und Lernerfolg setzen.

Bauer, J. (2006): Warum ich fühle, was du fühlst. Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone. Hamburg: Heyne Verlag.

Klappentext:
Die Grundlage unserer emotionalen Intelligenz
Warum steckt Gähnen an? Warum erwidern wir ein Lächeln? Warum verstehen wir intuitiv, was andere fühlen, können die Freude oder den Schmerz anderer Menschen mitempfinden? Die Erklärung für diese geheimnisvollen Resonanzphänomene liegt in den erst kürzlich entdeckten Spiegelneuronen. Diese Nervenzellen sind die Basis von Intuition und Empathie, bestimmen unser „Bauchgefühl“ und die Fähigkeit zu lieben.
Der Mediziner, Neurobiologe und Psychotherapeut Joachim Bauer berichtet über bahnbrechende neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften, die unsere Wahrnehmung vom Menschen verändern.

Spitzer, M. (2006): Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft

Klappentext:
Manfred Spitzer, einer der populärsten Hirnforscher Deutschlands, beschreibt in diesem Buch eindringlich, welche Auswirkungen die Bildschirm-Medien auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben. Vor dem Hintergrund neuester Ergebnisse aus der Gehirnforschung zeigt er das Gefahrenpotenzial von Fernsehen, Video- und Computerspielen, Gameboy und Internet auf. Manfred Spitzer regt zum Umdenken an und sagt, was wir tun können.

Bauer, J. (2008): Lob der Schule: Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern. Hamburg: Heyne Verlag.

Klappentext:
Disziplin ist kein Selbstzweck, sondern ein Nebenprodukt guter Pädagogik." Joachim Bauer

Was ist los an den Schulen? Obwohl Lehrkräfte Schwerstarbeit leisten, scheitern immer mehr Kinder am Bildungsprozess. Bestsellerautor Joachim Bauer legt eine schonungslose Analyse vor und macht deutlich, welche Perspektiven sich aus aktuellen neurobiologischen Forschungen ergeben: Disziplin kann allein nichts ausrichten. Wer in Schülern Motivation und Lust am Lernen wecken will, muss gelingende Beziehungen mit ihnen gestalten können. Ein notwendiges Buch für Eltern, Lehrer und Politiker!

Landerl,K.; Kaufmann,L. (2013): Dyskalkulie: Modelle, Diagnostik, Intervention. München: Ernst Reinhardt.

Klappentext:
Dyskalkulie bezeichnet ein mangelhaftes oder falsches Verständnis von Mengen, Zahlen und mathematischen Operationen. Zahlreiche SchülerInnen, Kinder wie Jugendliche, sind davon betroffen. Oft leiden diese Kinder unter Angst vor Misserfolg und Schulversagen. Die Autorinnen erklären neurokognitive Modelle des Zahlenverständnisses und des Rechnens und erläutern Methoden der Dyskalkuliediagnostik. Interventionsstrategien und Trainingsprogramme werden kritisch beleuchtet und auf ihr Wirksamkeit hinterfragt. Ein didaktisch aufbereitetes Lehrbuch mit Marginalie, Übungsfragen und einem Glossar.

Schneider, W.; Küspert, P.; Krajewski, K. (2013): Die Entwicklung mathematischer Kompetenzen. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Klappentext:
Wie lernen Schüler rechnen? Wie können Lehrer sie dabei optimal unterstützen? Und warum wird nicht aus jedem Schüler ein Mathe-Ass? Dieses Buch erklärt, wie Kinder mathematische Fähigkeiten entwicklen und welche Einflüsse dabei von Anfang an für Unterschiede sorgen: von den Vorläuferfertigkeiten bei Kindergartenkindern über die Grundschule bis hin zur Oberstufe. Darüber hinaus erfahren Studierende, welche Aussagekraft diagnostische Verfahren im Hinblick auf mathematische Fähigkeiten haben und wie es um die LOGIK- und PISA-Studien steht.

Winterhoff, M. (2009): Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit. München: Gütersloh.

Klappentext:
Kleinkinder außer Rand und Band, Zehnjährige, für die Respekt vor Eltern und Lehrern ein Fremdwort ist, 18-Jährige, die nicht mehr arbeitsfähig sind – Kinder an die Macht?
Gesellschaftliche Fehlentwicklungen und eigene Probleme von Erwachsenen verhindern, sich abgegrenzt und strukturierend gegenüber dem Kind zu verhalten und diesem dadurch eine normale Entwicklung seiner Psyche zu ermöglichen. Die Erwachsenen kompensieren unbewusst eigene Bedürfnisse über das Kind und verhindern somit, dass diese sich zu einem glücklichen Mitglied der Gesellschaft entwickeln kann.
Michael Winterhoff zeigt in seiner überraschenden wie erschreckenden Analyse diesen emotionalen Missbrauch unserer Kinder auf und belegt ihn mit vielen anschaulichen Beispielen. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Nur wenn unsere Kinder wieder wie Kinder behandelt werden, können sie in einem positiven Sinne lebensfähig werden.
Ein Buch für alle, die verhindern wollen, dass unsere Gesellschaft ihre Kinder eines Tages hassen wird.

Winterhoff, M. (2010): Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht. München: Gütersloh.

Klappentext:
Wie werden wir in Zukunft leben? Sind unsere Kinder in der Lage, den Übergang ins Erwachsenenleben problemlos zu meistern?
Michael Winterhoffs neues Buch, „Tyrannen müssen nicht sein“, beschreitet seinen eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Winterhoff beschreibt, wie sich die Sichtweise auf Kinder und die Kommunikation über sie unter dem Eindruck der Beziehungsstörungen zwischen heutigen Erwachsenen und Kindern verändert hat und welche Folgen daraus für unsere Gesellschaft resultieren können.
„Die Abschaffung der Kindheit“ war der Untertitel von Michael Winterhoffs erstem Buch. Hier beschreibt er „Auswege“, wie wir unseren Kindern die Kindheit wieder zurückgeben und eine Zukunft ermöglichen können.

Winterhoff, M. (2011): Persönlichkeiten statt Tyrannen. Oder: Wie junge Menschen in Leben und Beruf ankommen. München: Gütersloh.

Klappentext:
Wie schaffen wir es, junge Berufseinsteiger zu echten Persönlichkeiten im Arbeitsleben werden zu lassen? Was können Chefs tun, was Ausbilder? Welche Aufgabe kommt Berufsschullehrern zu? Welche den Eltern heranwachsender Kinder? Und was bedeutet die Krise des Ausbildungsmarktes für künftige Konzepte in Kindergärten und Schulen, was für eine sinnvolle Bildungspolitik der Zukunft?
All diese Fragen sind der Hintergrund für die Ausführungen in diesem Buch, in dem die analytischen Erkenntnisse aus der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis von Michael Winterhoff in eine konstruktive Verbindung mit den Beobachtungen, Erfahrungen und Rückschlüssen aus der täglichen Arbeit von Isabel Thielen, Personalleiterin in einem Wirtschaftsunternehmen, gebracht werden.
Ein Muss für alle, die mit heranwachsenden Jugendlichen zu tun haben.