Literatur zum Thema

Konrad, C.; Lindtner, A & Lindtner, M. (2017). Leitfäden für den Unterricht. Trauner Verlag Linz

Inhalt:
In den Leitfäden für den Unterrichten finden sich Planungen, theoretischer Hintergrund, grundlegende Informationen zum Konzept und über einzelne Übungen sowie Tipps und Anleitungen zur praktischen Umsetzung und Differenzierung. Ein MUSS für eine vertiefende Auseinandersetzung!

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Konrad, C. & Lindtner, M. (2017). Fingerrechnen ≠ Fingerrechnen. Erläuterungen zu zielführender Fingerverwendung beim Aufbau numerischer Kompetenzen im mathematischen Erstunterricht. Pädagogische Horizonte, 1, 11

Abstract:
Im vorliegenden Artikel werden die Finger als Arbeitsmittel im mathematischen Erstunterricht zum Aufbau von numerischen Kompetenzen diskutiert. Es wird aufgezeigt, dass die Finger nicht nur ein weiteres zählbares Material sind, sondern bei entsprechender Nutzung besondere Vorteile gegenüber anderen Arbeitsmitteln haben. Möglichkeiten und Grenzen zählender und nicht-zählender Fingerverwendung werden erläutert und die am Körper bzw. die am Zahlenstrahl orientierte Fingerverwendung voneinander abgegrenzt. Empfehlungen für die Handhabung der Finger in der Praxis werden abgeleitet, zusammengefasst und anhand konkreter Beispiele verdeutlicht.

Hofer, E.M. (2017). Das Picobello - Lesetraining als Interventions- und Fördermaßnahme für Kinder in der PrimarstufePädagogische Horizonte, 1, 11

Abstract:
Der vorliegende Beitrag zur Leseentwicklung und -förderung stellt das auf dem kybernetischen Ansatz aufbauende Picobello-Lesetraining vor und überprüft es anhand einer Einzelfallstudie. Ausgehend von der Annahme, dass die konsequente Anwendung des Picobello-Lesetrainings zu einer Steigerung des Lesetempos bei gleichzeitiger Verringerung der Anzahl der Lesefehler führt, wurde der Frage nachgegangen, ob und in welchem Ausmaß eine Steigerung der Leseleistung in einem Zeitraum von vier Wochen messbar ist. Der Lernprozess wurde mittels Videoanalyse dokumentiert. Es zeigte sich, dass aufgrund des Picobello-Lesetrainings sowohl das Lesetempo gesteigert als auch die Anzahl der Lesefehler verringert werden konnte.

Spitzer, M. (2010): Medizin für die Bildung

Spitzer, M. (2010). Medizin für die Bildung. Spektrum Verlag

Abstract:
Was kann die Bildung von der Medizin lernen? – Sehr viel! So die überraschende Antwort dieses Buchs. Denn es gibt für die Bildung ebenso einen Weg aus der Krise wie für den entzündeten Blinddarm: indem man die richtigen Diagnosen stellt und die richtigen Therapien sorgfältig erforscht. Damit unsere Kinder gut durch die Schule kommen,sollten wir nicht auf politische Reformen hoffen, sondern auf das Wissen über Lernen und Lernerfolg setzen.

Manfred Spitzer zeigt in diesem Buchbeitrag zur Bildungsdebatte einen Weg aus der Krise: Mit experimenteller pädagogischer Forschung begründet er Rahmenbedingungen für die Gestaltung und Bewertung von Schulleistungen, die psychologische Lern-und Lehrfähigkeiten von Lehrern und Schülern ebenso berücksichtigen wie die ökonomische Machbarkeit.

Lindtner, M. (2012). Die kybernetische Methode zur Förderung eines legasthenen Kindes: Eine Einzelfallstudie. Akademiker Verlag

Abstract:
Lesen und Schreiben sind Voraussetzungen, um sich sozial, beruflich und kulturell in unserer Gesellschaft integrieren zu können. Probleme beim Erwerb der Kulturtechniken sind jedoch ein zentrales Thema. Nach Dr. Günther Haider (Bildungsexperte und PISA-Chef) benötigen 20% der Schüler und Schülerinnen eine individuelle Förderung, um das Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. (Vgl. Education Group, 2009) Mögliche Ursachen und Fördermöglichkeiten sind viel diskutiert und sehr umstritten. Die Kybernetische Methode stellt eine Fördermöglichkeit dar. Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirkung einer Intervention mit der Kybernetischen Methode bei einem Jungen mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (Legasthenie) zu untersuchen. Dazu wurde dieser im Zeitraum von ungefähr einem Jahr und vier Monaten gefördert. Mithilfe eines ABFU-Versuchsplans und den zwei diagnostischen Tests, „Westermann Rechtschreibtest 6+“ und „Basiskompetenzen für Lese-Rechtschreibleistungen 1-4“, wurden mögliche Veränderungen ermittelt. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung der Rechtschreibleistung des Probanden.

Manfred Spitzer (2012): Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. München: Droemer Verlag.

Klappentext:
Wir klicken uns das Gehirn weg
Ohne Computer, Smartphone und Internet geht heute gar nichts. Das birgt immense Gefahren, denn bei intensiver Nutzung baut unser Gehirn ab. Kinder und Jugendliche verbringen mit digitalen Medien mehr als doppelt so viel Zeit wie in der Schule. Die Folgen sind Sprach- und Lernstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Stress, Depressionen und zunehmende Gewaltbereitschaft.
Der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung auf. Ganz entschieden fordert er von Eltern, den digitalen Zeitvertreib ihrer Kinder zu begrenzen, um sie nicht in die digitale Demenz abdriften zu lassen.
Die Grundlagen unserer Gesellschaft sind in Gefahr.

Von Cube, F. (1997): Lust an Leistung. Die Naturgesetzte der Führung. München: Piper Verlag.

Klappentext:
Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, kann auf Dauer Gutes leisten. Der Verhaltensbiologe Felix von Cube deckt die Bedingungen auf, unter denen Lust an Leistung entsteht. Er entwickelt aus diesen Erkenntnissen Naturgesetze der Führung und zeigt, wie deren Anwendung unsere Arbeitswelt zugleich humaner und leistungsfähiger macht.

Von Cube, F. (1997): Lust an Leistung
Von Cube, F. (1999): Fordern statt Verwöhnen.

Von Cube, F. (1999): Fordern statt Verwöhnen. Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in Erziehung. München: Piper Verlag.

Klappentext:
Aktivität statt Apathie. Abenteuer statt Langeweile. Der Mensch strebte schon immer nach Verwöhnung, nach Lust ohne Anstrengung. Technik, Wohlstand, Freizeitkonsum machen dies heute möglich. Aggressive Langeweile, Gewalt, Drogenkonsum sind die Folgen. Wir zerstören die Umwelt und uns selbst. Einen Ausweg weist diese vielbeachtete Buch, das die Erkenntnisse der Verhaltensbiologe auf die Erziehung anwendet.

Breuer, H.;Weuffen,M.(2006): Lernschwierigkeiten am Schulanfang- Lautsprachliche Lernvoraussetzungen und Schulerfolg: Eine Anleitung zur Einschätzung und Förderung lautsprachlicher Lernvoraussetzungen. Weinheim und Basel: Beltz Taschenbuch.

Klappentext:
Schulisches Lernen ist sprachliches Lernen – besonders im Anfangsunterricht. In diesem Buch stehen zwei Aspekte der Sprache des Vorschulkindes und des Schulanfängers im Mittelpunkt: Das Wahrnehmen von Sprache und lautsprachliche Grundfertigkeiten, Das Wissens- und Kommunikationspotenzial eines Kindes, seine intellektuellen Fähigkeiten und seine soziale Kompetenz sind in diesen sprachlichen Grundlagen verwurzelt. Von ihnen hängt der Erfolg beim Lernen im Anfangsunterricht, besonders beim Lesen- und Schreibenlernen, maßgeblich ab. Helmut Breuer und Maria Wueffen haben in jahrzenterlanger praktischer Arbeit ein Material entwickelt, das es ermöglicht, den Entwicklungsstand eines Kindes genau zu überprüfen und daraus individuelle Fördermaßnahmen abzuleiten. Ein bewährtes Praxisbuch für ErzieherInnen, LehrerInnen und TherapeutInnen.

Breuer, H.;Weuffen,M.(2006): Lernschwierigkeiten am Schulanfang
Spitzer, M. (2007): Lernen

Spitzer, M. (2007): Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Heidelberg: Spektrum.

Klappentext:
Wir träumen vom Nürnberger Trichter, der uns Lernen ohne Mühe verheißt, uns alles eintrichtert, was wir hören. Aber es gibt diesen Trichter nicht. Wir brauchen ihn auch nicht, denn unser Gehirn lern immer, ob wir wollen oder nicht. Es kann gar nicht anders! Das Gehirn des Menschen ist zum Lernen geschaffen. – Warum macht uns dann das Lernen manchmal so große Probleme? Kinder lernen alle 90 Minuten eine Wort; wir alle erinnern uns an den Nachmittag des 11. September. Vokabeln „pauken“ oder Klavierspielen lernen ist dagegen mühsam. Manchmal lernen wir also sehr rasch und manchmal sehr langsam. Warum? Gibt es denn so etwas wie eine Gebrauchsanleitung zur Lernmaschine in unserem Kopf?